Die häufigsten Fragen – und ihre Antworten

Sie heizen den Ofen nach Anleitung und trotzdem dauert es sehr lange, bis die Pizza oderder Flammkuchen fertig werden. Daran kann es liegen:
– Benutzen Sie gutes, trockenes Holz in der richtigen Größe.
– Schamottsteine ziehen Feuchtigkeit, stellen Sie sicher, dass Ihre Schamottsteine gut durchgetrocknet sind (lieber 10 Minuten länger aufheizen).
– Sorgen Sie für ein schönes Gluttbett. Wenn die Hitze über der Glut flimmert, ist es richtig.
– Die Temperatur im MERKLINGER wird über Luftzug geregelt, je weiter die Brennholzkammer  und die Klappe im Rohr geöffnet sind, desto mehr Zug bekommt der Ofen.
– Mit viel Zug brennt der Ofen schneller an – mit viel Zug „zieht“ die Hitze aber auch sehr schnell ab.
– Optimal für eine tolle Pizza sind also: Das richtige Holz, nicht zuviel Zug, damit sich die Hitze ordentlich in der Backkammer hält und trockene Schamottsteine.

Ihr Ofen zeigt rostige Stellen, kann das normal sein? (Nachfolgendes gilt nicht für den „MERKLINGER Rebell“, der ist aus Cortenstahl und Rostoptik ist gewollte Eigenschaft des Materials.)
– Der MERKLINGER ist aus Stahl gefertigt. Stahl unterliegt Spannungen, vor allem an den Schweißnähten, und Rost an diesen Stellen kann sich immer mal bilden, da auch der beste Lack durch die herrschenden Spannungen abplatzen kann.
– WICHTIG: Der MERKLINGER sollte unmittelbar nach Erhalt eingebrannt werden. Ein vorschriftmäßig eingebrannter MERKLINGER zeigt so gut wie nie rostige Stellen – dennoch kann es, aufgrund der Materialeigenschaften, zu Rost kommen, was prinzipiell aber keine Beeinträchtigung darstellt.
– Manche Menschen mögen diese Gebrauchsspuren und sehen den Rost als Patina an – anderer Menschen aber stört dies.
– Rostige Stellen am MERKLINGER können jederzeit mit schwarzem Ofenlack ausgebessert werden.
– Rostige Stellen am MERKLINGER stellen keine Produktmängel dar, sie rühren durch Eigenschaften, die für das Material typisch sind.

Abdeckhauben schützen zwar vor Staub, herabfallenden Zweigen oder Vogelkot einerseits, andererseits sammelt sich aber unter Abdeckhauben immer Feuchtigkeit, wenn diese nicht regelmäßig zum Auslüften entfernt werden. Eine Abdeckhaube ohne entsprechende Lüftung / Klimatisierung kann die Korrosionsbildung enorm begünstigen.

Sie möchten die Schamottsteine in Ihrem MERLINGER wechselnd und tun sich schwer damit. Was tun?
– Die MERKLINGER Holzbacköfen gibt es in verschiedenen Ausführungen mit verschiedenen Schamottsteinen. Am besten lassen sich die Steine entfernen, wenn man (in kalten Zustand!) durch die Brennkammer greift und den Stein von unten etwas anhebt.
– Tipp: Oftmals kann der Ofen für die gewünschte Zubereitungfolge hälftig mit Grillrost und Schamottstein bestückt genutzt werden, dann entfällt der Wechsel.

Sie möchten den MERKLINGER selbst abholen oder öfter mobil einsetzen?
– Die MERKLINGER Holzbacköfen sind trotz Ihres Gewichts ohne Probleme auf einem Anhänger oder Pickup zu transportieren. Viele unserer Kunden schieben den MERKLINGER auf zwei Bierbänken auf den Anhänger hoch. Wir empfehlen jedoch unbedingt zwei sichere Auffahrschienen zu benutzen, vor allem beim Abladen sollte man nicht alleine sein. Wer’s bequem haben will, kann auch eine kleine Seilwinde benutzen. Der Ofen ist für den Transport gut mit Spanngurtsystemen oder ähnlichem zu sichern.

Das Oberhitzeset ist als Nachrüstoption für bestimmte Situationen sinnvoll. Es gilt zu bedenken, dass ein MERKLINGER mit eingesetzem Oberhitzestein zunächst eine längere Aufheizphase hinsichtlich der Oberhitze hat. In der Aufheizphase des Oberhitzesteins steht weniger Oberhitze zur Verfügung, da der Schamottestein zunächst Oberhitze absorbiert.

Der Oberhitzestein sorgt bei winterlichen Temperaturen für längere Oberhitze, vor allem bei gewerblicher Nutzung zum Brotbacken. Eine typische Anwendung, bei der der Oberhitzestein nicht im Ofen verbleiben sollte, ist das Flammkuchenbacken – da würde die zusätzliche Oberhitze den Belag des Flammkuchens austrocknen. Ebenso muss man sich gut überlegen, ob man beim Grillen den Oberhitzestein im MERKLINGER behält – die beim Grillen oft benötigten Temperaturzonen zum Vor- oder Nachgaren können mit eingesetztem Oberhitzestein nachteilig beeinflußt werden. Der erhöhte Holzverbrauch zur Aufheizung des Oberhitzesteins wird in der Regel durch den späteren geringeren Verbrauch aufgehoben.

Für den privaten Bereich und gängige Anwendungen ist der Oberhitzestein nicht bzw. nur unter den genannten Voraussetzungen (im winterlichen Dauerbetrieb) notwendig.